23 und 24 Juli 2016 Seminar in Kiel

Mittlerweile haben wir das Seminar in Kiel hinter uns. Der Campingplatz an der Ostsee war sehr voll, weil die Leute damit werben, dass Hunde willkommen sind. Es gibt eine spezielle Hundeplätze und Wasser zum Schwimmen. Ein Stück Strand dürfen die Hunde betreten und dort schwimmen.
Also wirklich gut. Unsere Hunde haben sich fantastisch benommen mit all diesen Hunden um sie herum. Els (meine Freundin, die mit mir reist) hat tagsüber auf die Hunde aufgepasst, während ich zur „Arbeit” war.
Am Sonntag, den 23. waren die F-Hunde dran.
Die Organisation war perfekt und das Gelände bot viele Möglichkeiten. Zum Glück gab es viel Wasser, weil das Wetter warm war. In der Mittagspause wurde ein total leckeres Lunch angeboten und abends einen herrlichen BBQ.
Es waren viele braune Labbies da, weil Steffi (die das Seminar zusammen mit Nicole organisiert hat) braune Labbies züchtet. Es war schön zu sehen, dass die überwiegend aus braunen Labradoren bestehende Gruppe ganz entgegen den Vorurteilen, die häufig gegenüber ihnen bestehen, aus arbeitsfreudigen, netten Hunden bestand.
Allerdings fehlte etwas es im Training. Auffällig war aber, dass die meisten keine gerade Linie laufen konnten, wenn wir ein „Voran” auf ein Blind machen wollten. Alle waren auf „Memory” trainiert!
Außerdem stellte sich heraus, dass die meisten Hunde mit dem „Territorium-Pfiff” nicht im Suchengebiet zu halten waren. Wenn man auf Memories trainiert, wird das nicht so wichtig, weil die Hunde ja wissen, wo das Dummy liegt.
Auch waren die meisten Hunde ein wenig initiativlos, weil sie immer nur eingewiesen wurden. Die Folge ist, dass sie oft während der Aufgabe mit dem Fragen anfangen und/oder nicht so spritzig hinausgehen und/oder nicht mit DAMPF selbständig suchen.
Wir haben viel über die verschiedenen Vorstellungen gesprochen; Memories oder weiße Stäbchen, Marks oder Einweisen. Interessant!
Sonntag waren die A-Hunde dran.
Auch hier sahen wir wieder die gleichen Eigenschaften zurück. Einige Hunde hatten wenig Basis-Unterordnung und, obwohl sie schon 3 Jahre alt waren, noch nie weite Mark gemacht. Das war viel Arbeit für mich!!
Obwohl ich echt beide Tagen al mein Energie verbraucht habe war ich sehr zufrieden mit die Resultaten. und hoffe ich die Teilnehmern etwas mitgegeben zu haben zum nachdenken.
Montag und Dienstag waren dann Ruhetage zum „Batterieaufladen”. Am Mittwoch sind wir dann in Richtung Dänemark weitergefahren. FERIEN!